Verhalten bei einer Unwetterwarnung

Die Wetterlagen in Deutschland haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Ob verregnete Sommer, lange und kalte Winter oder eben ein viel zu warmer Dezember. All das scheint eine Begleiterscheinung des Klimawandels zu sein. Was ebenfalls zu beobachten ist, sind immer wieder starke und vermehrt auftretende Unwetter. Sei es in Form von extremen Hitzegewittern, sintflutartigen Regenfällen oder massive Herbst und Frühjahrsstürme. Diese drei genannten Bedrohungen sorgten in den Jahren 2016, 2013, 2011 und 2008 in Deutschland für ein erhöhtes Einsatzaufkommen und teilweise extreme Schäden an und in Wohngebäuden. Nachfolgend nun einige Infos, wie Sie sich als Bürger bereits vorab, als auch im Schadensfall Schützen können.

  • Informieren sie sich im Vorfeld über Unwetterwarnungen und welche Gebiete extrem bedroht sind. Die Regionalen Radiosender geben diese Infos rechtzeitig bekannt. Weiter können sie auch beim Deutschen Wetterdienst nützliche Infos erhalten. >Klick<
  • Gartenmöbel, Grills und andere Gegenstände die auf ihrem Grundstück stehen in Garagen unterstellen oder gegen wegfliegen sichern.
  • Wenn möglich in der Zeit des Unwetters das Haus nicht verlassen. Vermeiden sie es bei starkem Wind durch Waldgebiete zu fahren.
  • Rollläden runter lassen. Somit ist die Gefahr gemindert das Fensterscheiben durch umherfliegende Gegenstände zerstört werden.
  • Bei Gewitter Stecker aller Verbraucher ziehen. Dies schützt zwar nicht vor einem Blitzeinschlag aber verhindert, dass die Geräte Schaden nehmen.
  • Kontrollieren sie nach dem Unwetter ihr Gebäude bzw. Grundstück auf Schäden.
  • Wenn sie Schäden feststellen z.B. weggewehte Dachziegel, umgestürzte Bäume oder Wassereintritt im Keller, alarmieren Sie die Feuerwehr.
  • Keinesfalls während des Unwetters selber tätig werden.
  • Fahrzeuge wenn möglich nicht unter Bäumen parken.
  • Bei Blitzeinschlag unbedingt die Feuerwehr alarmieren. Auch wenn offensichtlich kein Brand entstanden ist. Verdeckte Glutnester oder Schwellbrände können oft Stunden später erst zu einem Brand führen.
  • Telefonleitungen und Handynetze können ausfallen. Im Notfall sind die Gerätehäuser besetzt.
  • Nicht so stark betroffene Haushalte müssen unter Umständen eine etwas längere Wartezeit in Kauf nehmen. Die Feuerwehren arbeiten die Einsätze nach den größten Gefahren absteigend ab. Wir bitten um Verständnis.

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