Einsatz bei den Kollegen des Rettungsdienst am Dienstag

Gasalarm am Dienstagabend in Biebertal! Ausgerechnet im Stützpunkt des Deutschen Roten Kreuzes. Bei der DRK-Zentrale in Marburg ging ein Alarmsignal ein, ausgelöst von einer im Stützpunkt installierten Flüssiggasheizung. 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Biebertal rückten an. Mit Pylonen und Signalleuchten wurden die Autofahrer darauf hingewiesen, langsam an dem am Ortsausgang gelegenen Gebäude vorbeizufahren.

Doch die mit Atemschutzgeräten ausgestatteten Brandschützer konnten schon bald Entwarnung geben. Offenbar hatte es sich nur um einen Fehlalarm gehandelt. Eine Überprüfung der Lage mit einem Messgerät ergab keine erhöhte Gaskonzentration in dem Gebäude. Sachschaden war ebenfalls nicht entstanden.

Quelle: http://www.giessener-allgemeine.de/

 

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Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr in Hessen

10.04.2007 – Pressemitteilung

Umweltminister Wilhelm Dietzel ruft zur erhöhten Vorsicht im Wald wegen steigender Waldbrandgefahr auf!

Der auch für den Forst in Hessen zuständige Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wilhelm Dietzel, hat heute in Wiesbaden aufgrund der anhaltend trockenen Witterung und einer sich abzeichnenden Schönwetterperiode mit Temperaturen über 20° C vor einer zunehmenden Brandgefahr insbesondere in den Wäldern Süd- und Mittelhessens gewarnt.

Der Minister: „Bevor im Frühjahr Bäume, Sträucher und Bodenvegetation frisches Grün austreiben, stellen vertrocknetes Laub und Reisig sowie Gras des Vorjahres in Verbindung mit einem die Austrocknung fördernden Wind eine potentielle Brandgefahr für die Wälder dar. Dies wird von vielen Menschen unterschätzt. Regional hinzu kommt in diesem Jahr noch unverwertbares Kronenrestholz und Reisigmaterial aus den Orkanschäden zu Beginn des Jahres“.

Wilhelm Dietzel bittet daher alle Waldbesucher um ihre erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit und wies darauf hin, dass das Rauchen im Wald zwischen Anfang März und Ende Oktober generell verboten sei.

„Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, kein Feuer außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen zu entfachen. Auf den Grillplätzen sollte generell darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben – aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen – aus“, so Minister Dietzel.

„Die Zufahrtswege in die Wälder sollten nicht mit Fahrzeugen blockiert werden. PKW’s dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden“, mahnte der Minister abschließend. Fahrer von Katalysatorfahrzeugen würden gebeten, ihr Fahrzeug nicht über trockenem Bodenbewuchs abzustellen.

Hinweis: Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

Brandmeldung:
Im Falle eines Wald- oder Flurbrandes ist sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 zu verständigen. Dabei sind möglichst die nachfolgenden Daten zu übermitteln:

  • Genaue Angabe des Brandortes
  • Ausmaß des Brandes
  • Art des Brandes (Erd-, Boden- bzw. Wipfelfeuer)
  • Günstigste Zufahrt zum Brandort,
    evtl. einen Treffpunkt mit den Einsatzkräften vereinbaren
  • Derzeitiger eigener Standort des Meldenden angeben

Brandbekämpfung:
Die Brandbekämpfung eines Entstehungsbrandes muss mit allen zur Verfügung stehenden Mittel erfolgen. Da Wasser in den meisten Fällen nicht zur Verfügung steht, könnten die nachfolgend aufgeführten Hilfsmittel wie folgt eingesetzt werden:

  • Austreten von kleinen Brandstellen
  • Auskehren oder Ausschlagen mit etwa 1,5 Meter langen Nadelbaumästen
  • Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erdreich
  • Löschen mit Feuerlöschern
  • Gegen den Wind in Sicherheit bringen
  • Feuerwehr-Anfahrtswege freihalten

+++Bürgerinfo+++

Nachdem mittlerweile die Unfälle im Umgang mit #Wasserpfeifen, umgangssprachlich #Shisha genannt, in Deutschland in die Höhe gegangen sind, kam es auch gestern bei uns in der Nacht von Freitag auf Samstag in #Rodheim zum #Vorfall mit dem lebensgefährlichen Gas.

Das Problem liegt hierbei nicht an dem Tabak der Shisha, sondern an der Kohle mit der die Shisha betrieben wird. Wenn die Kohle in einem geschlossenen Raum angeheizt wird, dabei nicht gelüftet wird, kommt es zu hohen Konzentrationen von Kohlenmonoxid. Vergleichbar wie ein Holzkohlegrill im geschlossenen Zimmer. #Kohlenmonoxid, kann man weder sehen noch riechen, dieses Gas ist 100-mal gefährlicher wie etwa Kohlendioxid. Die beginnende Vergiftung mit Kohlenmonoxid kann zunächst Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen, dann zu Bewusstseinseintrübungen oder möglicherweise Bewusstlosigkeit führen.

Unsere Empfehlung

Bei Inbetriebnahme und Konsum von Shishas ausreichend Frischluft zuführen, dass es nicht zu solchen obengenannten Fällen kommen kann. Sollte dennoch was schiefgehen, zögern Sie nicht und rufen die #Feuerwehr über die #Notrufnummer 112.

Shisha Konsum löst Großeinsatz aus 

In der vergangenen Nacht rückte die #FeuerwehrBiebertal gemeinsam mit den Feuerwehren aus Heuchelheim und Wettenberg mit einem Großaufgebot zu einem #CO-Alarm nach Rodheim aus. Zwei Personen, die zuvor in dem Wohnhaus eine Wasserpfeife konsumiert hatten, waren bereits vor Eintreffen der Feuerwehr in eine Spezialklinik aufgrund einer #Kohlenmonoxidvergiftung von Gießen aus mittels #Rettungshubschrauber geflogen worden. Die Feuerwehr überprüfte unter Atemschutz die CO-Konzentration im Gebäude und konnte anschließend für die weiteren Bewohner des Hauses Entwarnung geben. 
Wir wünschen den beiden betroffenen Personen eine schnelle und vollständige Genesung.

Eine tolle Sache

Pfarrer Claus Becker setzt ein Zeichen: Er ist jetzt Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim – „Auch die passive Unterstützung der Feuerwehr ist wichtig“

 

Biebertal-Rodheim-Bieber ( ws ): Pfarrer Claus Becker (Rodheim) hat jetzt ein Zeichen gesetzt: Er wurde Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim. „Auch die passive Unterstützung der Feuerwehr ist wichtig und möglichst viele sollten Mitglied in den Feuerwehren werden oder sich auch als aktive Feuerwehrmänner und –frauen engagieren “, so Pfarrer Claus Becker. Das  Leitmotto der Freiwilligen Feuerwehren lautet „Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr – einer für alle  – alle für einen“. Der Vorsitzende der Rodheimer Wehr, Henning Schmidt, freute sich, dass er den Ortspfarrer als neues Mitglied begrüßen konnte. „Wir freuen uns über jede Unterstützung. Der Schritt unseres Pfarrers sollte viele Nachahmer/innen finden. Die Feuerwehrvereine unterstützen die Arbeit der aktiven Feuerwehrmänner und –frauen auf vielfältige Weise durch Anschaffungen oder der persönlichen Ausstattung für den Einsatz“, so Henning Schmidt.

 

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Foto: Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim, Henning Schmidt (r.), freut sich, dass Pfarrer Claus Becker jetzt Mitglied der Feuerwehr wurde und hofft auf viele Nachahmer. Foto+Text: Waldschmidt

Einsatzinfo 17.12.

Zu einem #Dachstuhlbrand wurde heute die #FeuerwehrBiebertal in den frühen Abendstunden nach #Fellingshausen alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um ein hinterlüftetes Flachdach mit Folienabdichtung als Dachhaut handelte. Aus dem Gesims drang schwallartig verstärkt Brandrauch hervor. Im Bereich des Kamins war es vermutlich zu einem Kurzschluss in einer Elektrounterverteilung gekommen. Dank eines beherzten Einsatzes des Hausbewohners mit seinem privaten #Feuerlöscher konnte schon vor Eintreffen der alarmierten Kräfte schlimmeres verhindert werden. Der Gesimskasten so wie die Dachhaut wurden anschließend bereichsweise geöffnet und mittels #Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert. Die #Drehleiter der #FeuerwehrHeuchelheim war ebenfalls alarmiert und unterstützte bei der Einsatzstellenausleuchtung. Anschließend wurde das Dach notabgedichtet.
Der Dank des Hausbesitzers galt allen Einsatzkräften der #FeuerwehrBiebertal für deren Einsatzbereitschaft!

Im Einsatz: 1/11, 1/46, 1/68, 2/19, 2/42, 3/19, 3/42, 01, 02, 03 sowie Heuchelheim 30 und Brandschutzaufsichtsdienst LK GI

Text: Fw Biebertal

+++Bürgerinfo+++

In den letzten Tagen wurden immer mehr Betrüge durch falsche Feuerwehrleute im Landkreis Gießen gemeldet. Personen haben sich als Mitarbeiter einer Feuerwehr ausgeben, um angeblich Rauchmelder in Häuser/Wohnungen zu kontrollieren. Diese Betrüger nutzten die Gelegenheit um einige Wertgegenstände aus den Wohnungen zu entwenden. Bitte seien sie skeptisch bei solchen Aktionen!

Bei  Fragen stehen wir Ihnen unter: info@feuerwehr-rodheim.de jederzeit zu Verfügung.

Das Team der Feuerwehr Rodheim wünscht eine schöne Vorweihnachtszeit!